Nordgriechenland reicht südwärts bis auf die Höhe
des amvrakischen Golfes bei Preveza an der West- bzw. auf die Höhe des Golfes von
Lamia an der Ostküste. Sein Rückgrat bildet das Pindosgebirge, dessen höchste
Erhebung der Smolikas mit 2.637 m über dem Meer ist. Westlich vom
Pindosmassiv breitet sich die Hügellandschaft Epirus
in Richtung des ionischen Meeres aus. Weiter nördlich des Pindosgebirges
umrahmen die Gebirgszüge Makedoniens die Bucht von
Thessaloniki. An sie schließt östlich die Halbinsel Chalkidiki
an, deren sogenannte Finger Kassandra, Sithonia und Athos in die nördliche
Ägäis hineingreifen. Ganz im Osten hat Griechenland Anteil an der
historischen Landschaft Thrakien.
Zu Mittelgriechenland, das im Süden einerseits
vom langgestreckten Golf von Patras, andererseits vom Golf von Korinth
begrenzt wird, zählen zum einen der griechische Kernraum mit der Hauptstadt Athen
und der Halbinsel Attika sowie zum anderen die Beckenlandschaften und Ebenen von Böotien,
Phokis, Lokris und Ätolien. Auch die attische
Bucht und die durch einen schmalen Kanal vom Festland getrennte Insel Euböa
rechnet man noch zu Mittelgriechenland.
Der von einem Kanal durchtrennte Golf von Korinth
verbindet Peloponnes, sprich Südgriechenland, mit dem
griechischen Kernraum. Zentrale Landschaft des Peloponnes ist das bis zu
2.500 m hoch gelegene Arkadien.